Die Ex meines Freundes nervt!

© Katrin Lübeck

Neulich Abend im NLP-Infoworkshop ging es um: „Pimp your Brain – Frühjahrsputz für Glaubenssätze“. Dieses Thema lockte 14 Frauen zu Tee und intensivem Austausch ins Atelier. Was wollten diese Frauen, zwischen 25-67 Jahren über Glaubenssätze wissen?Jutta, elegant gekleidet mit markanter, schwarzer Brille kräuselt die Stirn und bleibt skeptisch, ob sie sich auf NLP einlassen möchte, während Petra, eine junge Frau mit roten Wangen und zauseligen Haaren, endlich mal wissen will, was es zu bieten hat. Beide haben psychologisches und methodisches Vorwissen aus anderen Disziplinen und hohe Erwartungen.  Was kann ich Ihnen und den andern an diesem Abend bieten? Wie kann ich in der Kürze der Zeit auf den Punkt bringen, was ich über Coaching und schnelle Problemlösungen mit NLP herausgefunden habe? Wie kann ich sie unterhalten, begeistern und mit ihren Themen weiter bringen?

Ich will es über 2 bewährte Methoden machen: 1. über die paradoxe Frage: „Was ist mein Ziel und warum erreiche ich es nicht?  Diese Frage – halte selbst auch mal kurz inne und stelle sie dir innerlich – offenbart dir, was du dir selbst vorwirfst. Die 2. Frage lautet: „Wen oder was magst du nicht? … und was sagt das über dich aus?“ Spür da auch mal hinein – sie zeigt dir, wessen Vorbild du nicht folgen willst und wie dich das zuverlässig am Erfolg hindert. 

Mithilfe dieser beiden Fragen, eigentlich sind es ja drei, kommen die Teilnehmerinnen in einen intensiven inneren Prozess und werden fündig. Glaubenssätze wie: ‚Ich bin nicht gut genug’, `Ich bin es nicht wert´, `Das darf ich nicht´ oder ‚Das wäre zu schön, um wahr zu sein‘ schälen sich zu ihrer Verblüffung bei der Selbsterforschung unter einigen Schichten heraus. Bei manchen stockt es. Glaubenssätze zu finden ist Schwerstarbeit. Das Unbewusste rückt sie ungern heraus, weil sie bislang so gut funktioniert haben und scheinbar für unser Überleben notwendig sind. Diese Ge- und Verbote hindern uns wie ein sicheres Geländer am Verlassen unserer Komfortzone. 

Regine, eine burschikose Frau mit Ponyfrisur nervt z. B.  das habgierige Verhalten der Exfrau ihres Mannes. „Was die sich alles herausnimmt und fordert, einfach unverschämt!“ ereifert sie sich. Warum ärgert sie sich so darüber und was für ein Glaubenssatz steckt wohl dahinter? Was die Exfrau macht, geht Regine doch eigentlich gar nichts an, sollte man meinen. Warum kann sie ihr Verhalten nicht einfach gelassen wegstecken?
Die Runde rätselt. Dahinter verbirgt sich etwas anderes: Verachtung für egoistische Faulheit! „Nur Leistung zählt!“,  schält sich schließlich als Regines dominanter Glaubenssatz heraus. Anne, eine junge, rundliche Frau neben ihr, mischt sich solidarisch ein: „Wenn die alles für sich behält, bleibt doch für dich nichts übrig!“ Aha, also die Sorge: „Ich komme zu kurz“, könnte sich hinter ihrer starken Abneigung gegen die Ex verbergen. Ein unangenehmes, schambesetztes Gefühl für Regine! Dieses Gefühl will sie gern loswerden. Weil es jedoch an den Leistungsgedanken geknüpft ist, der ein zentraler Antreiber für sie ist, kommt sie von allein nicht davon los. Regines Logik lautet: `Wer sich nicht anstrengt, hat keine Belohnung verdient. Ich strenge mich an, aber meine Belohnung bekommt die faule Ex, das ist ungerecht!´ Die Lösung ihres Problems liegt scheinbar nicht in ihrer Hand, sondern in der des Partners und das macht sie ohnmächtig. Für eine starke Persönlichkeit sehr unangenehm.

© Katrin Lübeck

Um die Glaubenssätze aufzulösen, stelle ich nun verschiedene Möglichkeiten vor. NLP-methodisch ausgedrückt, sorgte eine NLP Submodalitäten-Trance (ähnlich wie Magic Word) für eine schnelle Dissoziation und mehr Leichtigkeit. Dazu lasse ich die Teilnehmerinnen bei geschlossenen Augen die Buchstaben des Glaubenssatzes verschieden einfärben und zum Tanzen bringen. Sie empfinden danach weniger Druck, mehr Humor und innere Weite. Der Bann des Glaubenssatzes, eben noch unentrinnbar, löst sich allmählich auf.

Die Einsicht in die immer vorhandene Wahlfreiheit zaubert ein Lächeln in die Gesichter. Petra ist beeindruckt. Sie hätte nicht erwartet, dass dies alles sich hinter NLP verbirgt. Sogar Jutta äußert sich zufrieden über den Abend und will zu einem Einzelcoaching kommen. Ich konnte sie überzeugen. Uff!

Einen spannenden Abend mit wertvollen Erkenntnissen in interessanter Gesellschaft erlebt zu haben, ist das einstimmige Feedback der Runde. 

Gefreut hat mich besonders, dass sie meinen provokativen Humor schätzen! 

Wenn du die Stimmung und den Effekt eines solchen Abends auch einmal erleben willst, lade ich dich herzlich ein zu einem meiner monatlichen Events!

Ich freue mich über deine aktive und wissbegierige Teilnahme!

Danke für dein Interesse!
Jenison