N´en Scheiß muss ich!

– oder auch: „am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ – sind Titel, die zur Zeit massenhafte Verbreitung finden. Warum ist das so? Welches Bedürfnis bricht sich da Bahn? Forscher haben herausgefunden, dass der Mensch zu einem großen Prozentsatz fremdbestimmt ist. Erziehung, Gesellschaft, Peergroup, Mode und Medien haben einen immensen Einfluss auf unsere Wahrnehmung, Einstellung und unser Verhalten. Die Angst, zu versagen, jemanden zu enttäuschen und aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden, treibt uns zu permanenten Höchstleistungen an. „Am Arsch vorbei“ setzt hier eine heilsame und notwendige Grenze.
Und welcher Coaching-Ansatz verbirgt sich dahinter? Ich sehe es im Zusammenhang mit so wunderbaren buddhistisch inspirierten Büchern wie: „Ich muss nicht alles glauben, was ich denke: Das Grübeln beenden, gelassener leben“. Darum geht es doch! Sich nicht vom Müssen dirigieren lassen, sondern ins freie Gestalten des eigenen Lebens kommen, das halte ich für ein überaus attraktives, zeitgemässes Ziel angesichts Globalisierung, Burnout und massenhafter Zunahme psychischer Probleme.

„N´en Scheiß muss ich!“ – Mantra
Was es dazu braucht, dich frei zu machen von Anforderungen anderer? Nun, das „am Arsch vorbei“-Mantra hilft bei täglicher Anwendung schon mal ein gutes Stück weiter. Viel überflüssiges Pflichterfüllen lässt sich dadurch im Zaum halten: Sobald du ein ungutes Gefühl in welcher Situation auch immer bekommst, weil jemand oder du selbst etwas von dir fordert, was du eigentlich nicht willst, sage dir: „N´en Scheiß muss ich!“ Warte dann kurz, wie dein Körper reagiert. Lass dich überraschen:-) Wenn du diese Technik einmal live erleben willst, ist hier dein Termin: 21. Juni 2018 im Coaching-Club.

Der „Wholeness Process“
Bei größeren inneren Barrieren, die sich meist als Schuld-oder Schamgefühl äußern, empfehle ich den „wholeness process“ von Connirae Andreas!
Dabei handelt es sich um ein konsequentes Dissoziations-Format: du machst dir ein Bild von der Autorität, die das als einengend empfundene Verhalten von dir verlangt und erkundest den Ort, wo dieses Bild, als Wesen, Objekt, Person oder Erscheinung in deinem inneren Raum auftaucht. Dann erfragst du die Submodalitäten der „Autorität“, also wie sie aussieht, welche Farbe, Form und Konsistenz sie hat und wie sie sich anfühlt. Dadurch wird diese Instanz immer klarer und plastischer.
Und nun kommt die entscheidende nächste Stufe des Prozesses, du fragst die Autorität, ob sie ihrerseits eine noch höher angesiedelte Autorität wahrnehmen kann, der sie verpflichtet ist? Wenn ja relativiert dies automatisch die erste Instanz, denn sie wird so zu einem reinem Stellvertreter der nächsten Ebene. Das ist überraschend und befreiend! Dass es diese Ebene geben muss, ergibt sich zwangsläufig aus der  Existenz der Beobachterperspektive, von der aus Ort und Submodalitäten der Autorität beschrieben werden. „Von wo aus nimmst du die Autorität wahr?“
Im nächsten Schritt werden jetzt Ort und SM (Submodalitäten) der neuen Ebene erforscht und dann gehts weiter mit derselben Frage, nämlich ob sie wiederum eine noch höhere Autorität wahrnimmt, der sie verpflichtet ist. Und so weiter… Was sich dann zeigt, ist, dass all die Ebenen von uns selbst erschaffen wurden, von unserem eigenen Unbewussten und nicht an sich á priori als nicht zu hinterfragende Autorität oder Glaubenssatz existieren. Niemand kann dir sagen, was du tun musst! Auf jeder Ebene fragst du nach, ob sie sich entspannen und auflösen möchte und die letzte Ebene löst sich dann wirklich auf und verschmilzt mit der „Ganzheit des Bewusstseins“, ein wunderbares Seelengrund- oder Quellzustands-Erlebnis!
Auf dem „Rückweg“, wie beim bekannten, ebenfalls von C. Andreas entwickelten „Core Transformation Process“, gehst du mit den gefundenen Ressourcen durch alle Ebenen, nimmst wahr, wie diese sich verändern bis zur Ursprungsautorität und dem Ausgangsverhalten, welches nun in einem ganz anderen Licht und ohne die Zwanghaftigkeit erscheint, die es zu Beginn hatte. Die Scham und Schuld ist weg und du fühlst dich frei und glücklich:-)

Wer diesen Prozess einmal persönlich erleben möchte, ist herzlich eingeladen am 21.Juni`18 zum Coaching-Club: n`Scheiß Mus ich! zu kommen oder ins Einzelcoaching:-)

Jetzt habe ich dir eine einfache Mantraübung gezeigt und ein hochkomplexes Format erklärt, wie du dich von deinem Muss-Monster befreist. Ich wünsche dir immer freie Bahn auf deine Gestaltungsmöglichkeiten und freue mich über dein Feedback!