Witz: Das Kaufhaus der Frauen – und das der Männer

Frauen - Männer, Jenison Thomkins

© AZP Worldwide - Fotolia.com

Eine emanzipierte Frau kommt in eine Stadt und erfährt, dass es dort ein Kaufhaus für Männer und eins für Frauen gibt. Ganz neugierig möchte sie natürlich zuerst das Kaufhaus für Frauen besuchen.

In der ersten Etage öffnen sich die Fahrstuhltüren und eine angenehm klingende Männerstimme sagt: „Willkommen auf der ersten Etage! Die Männer hier haben alle einen festen Job!“ Die Frau freut sich. Das ist ja heutzutage nichts Selbstverständliches mehr! Aber andererseits das Kaufhaus hat ja noch fünf weitere Stockwerke! Also wieder rein in den Fahrstuhl, weiter geht es!In der zweiten Etage empfängt sie wieder die Stimme: „Willkommen auf der zweiten Etage. Alle Männer hier haben einen festen Job und sehen toll aus!“ Die Frau jubelt! Super! Gleich aussteigen und einen schnappen … obwohl … Was kommt da noch?

In der dritten Etage hört sie: „Willkommen in der dritten Etage! Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus und lieben Kinder!“ Jetzt aber, denkt sich die Frau! Besser geht ja wohl nicht! Aber irgend etwas hindert sie am Aussteigen. Sie ist einfach zu neugierig, was noch so alles kommt! Also fährt sie noch ein Stockwerk höher.

„Willkommen in der vierten Etage! Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus, lieben Kinder und sind sehr romantisch!“ Okay, okay, denkt die Frau, jetzt haben wir alles, jetzt muss ich aussteigen. Aber andererseits .. es gibt doch noch zwei weitere Stockwerke! Wer weiß, was da noch kommt?

„Willkommen in der fünften Etage. Die Männer hier haben alle einen festen Job, sehen toll aus, lieben Kinder, sind sehr romantisch, helfen GERNE im Haushalt mit und sie fragen Frauen immer nach Ihrer Meinung!“
Die Frau kann´s nicht fassen. Dass es sowas wirklich gibt! Jackpot! Die Emanzipation hat gesiegt! Aber andererseits – nein, sie muss wissen, was es da oben im sechsten Stock noch gibt! Die Neugier bringt sie schier um! Also ab in den sechsten Stock.

Emanzipation, Jenison Thomkins

© Markus Bormann – Fotolia.com

Hier ändert die Männerstimme ihren Klang und bemerkt spöttisch: „Willkommen in der sechsten Etage, Ladies. Auf dieser Etage gibt es nur leider keine Männer. Sie dient lediglich zum Beweis dafür, dass Mann es Frauen niemals Recht machen kann!“

Nachdem die Besucherin diese enttäuschende Botschaft verdaut hat, ist sie natürlich umso mehr gespannt, was es wohl im Kaufhaus der Männer gibt. Sie läuft über die Straße und tritt ein.

In der ersten Etage öffnen sich die Fahrstuhltüren und eine weiche Frauenstimme sagt: „Willkommen auf der ersten Etage, Jungs! Die Mädels auf dieser Etage sind alle hübsch!“ Die Frau murmelt: „Nun ja! Soweit so gut. Aber was kommt als nächstes?“

In der zweiten Etage haucht ihr eine rauchige Frauenstimme ins Ohr:
„Willkommen auf der zweiten Etage, Männer! Die Girls auf dieser Etage wollen alle Sex!“
Die Frau nimmt dies achselzuckend zur Kenntnis. Und fragt sich, was es wohl in der nächsten Etage noch gibt.

Sie schaut sich um, ob ihr jemand den Weg ins Treppenhaus zeigen kann, denn der Fahrstuhl hat keine weiteren Knöpfe mehr.
Sie fasst sich ein Herz und wendet sich mit ihrer Frage an eine der sexy Verkäuferinnen. Die aber schlägt nur groß die Augen auf und strahlt sie an: „Das 3. Stockwerk? Haben wir nicht. Weiter als zum zweiten ist bei uns noch keiner gekommen!“

Tja Männer und Frauen sind unterschiedlich, das ist ein alter Hut. Aber es so deutlich vor Augen geführt zu bekommen, und das verschämte Lachen der Frauen und die ertappte Reaktion der Männer auf diesen Witz beweisen, dass wir ganz unterschiedliche Landkarten haben!
Daraus folgt, dass wir uns auch hinsichtlich unserer Werte und Bedürfnisse unterscheiden. Das kann zu Konflikten und Missverständnissen führen. Wenn es mit der Kommunikation hapert, dann ist es gut, z.B. im Rahmen eines Einzelcoachings oder NLP-Trainings, seine eigene Landkarte besser zu verstehen und zu lernen, sich auf die der anderen flexibel einzustellen, denn: wer zuletzt lacht, lacht am Besten!

Jenison Thomkins Gesamtkunstwerk